Zeittafel

Legende:
 Kirchliches Geschehen in Walldürn  -   Stadtgeschichte  -   Kirchengeschichte
 
 

1248 - 1497

 
1248: Riwinus, Priester in Walldürn – seine Unterschrift erscheint in einer Urkunde des Conrad von Dürn, das
Kloster Seligenthal betreffend.
 
nach 1259: Verleihung des Stadtrechts an "Dürn".
 
1294: Die Stadt Dürn wird Besitz des Erzbischofs von Mainz und Sitz eines Centgrafen.
 
1300: Fertigstellung der Stadt-Befestigungsanlage.
 
1330: Das Blutwunder von Walldürn führt zur Entstehung der Wallfahrt.
 
1408: Amtliche Untersuchung durch die kirchliche Behörde in Würzburg unter Fürstbischof Johann I. von Egloffsheim.
 
1423: Erstmalige Erwähnung des Namens "Walthürn".
 
1445: Bestätigung des Blutwunders und Empfehlung der Wallfahrt durch die Ablassbulle von Papst Eugen IV. (Abschrift im Pfarrarchiv).
 
1448: Erbauung des Rathauses (heute Altes Rathaus).
 
1486: Die Stadt Walldürn erhält das Marktrecht.
 
1450: In einem Mirakelbuch (Fragmente im Pfarrarchiv) werden besondere Gebetserhörungen und Opferleistungen eingetragen (Geld- oder Lebendspende).
 
1456: Erste große Wallfahrten finden statt.
 
1492: Erbauung der Mainzer Kellerei.
 
1497: Kirchenerweiterung wegen wachsender Pilgerzahlen und Konsekration von weiteren 5 Altären.
 

1500

 
um 1500: Kleines Schulhaus an der Südseite der gotischen Kirche.
 
1521 und 1530: Es wütet die Pest in Dürn und Umgebung.
 
1525: Bauernkrieg und Reformation erschüttern das mittelalterliche Gesellschafts- und Glaubensgefüge und unterbrechen die Weiterentwicklung der Wallfahrt. Die Kirche wird im Zuge der Bauernkriege von Aufständischen geplündert.
Der Stadt werden wegen Beteiligung am Bauernkrieg Privilegien entzogen. Mainz und Würzburg streiten sich wegen der Besetzung der Pfarrei. Territorial gehört Walldürn zu Mainz, kirchlich zu Würzburg. Erst 1656 kommt Walldürn durch den Austauschvertrag ganz zu Mainz.
 
1545 bis 1563: In mehreren Tagungsperioden findet das Konzil von Trient statt. Die katholische Kirche antwortet auf die protestantische Reformation mit Gegenreformation sowie innerer Erneuerung. Es wird eine traditionelle Volksfrömmigkeit mit Heiligen-, Reliquien- und Wallfahrtskult gepflegt. Das Konzil legt dogmatische und disziplinarische Grundlagen für die katholische Kirche bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) fest.
 
1571: Der Text der päpstlichen Bulle von 1445 wird abgeschrieben und von dem Amorbacher Notar Wunibald Dechelmann beglaubigt und um Vor- und Nachbericht ergänzt.
 
1586 bis 1628: Magister Jodocus Hoffius ist amtierender Stadtpfarrer in Walldürn und Hauptförderer der Wallfahrt. Er legt den Grundstein der heutigen Wallfahrt. Er veröffentlicht über deren Ursprung eine lateinische Schrift, „Das Walldürner Blutmirakel“. Er promotet die Wallfahrt, indem er drei Ablasstage (Fronleichnam, Großer und Kleiner Blutfeiertag) bewirkt. Er gibt den Blutaltar in Auftrag. Erste große Blütezeit der Wallfahrt.
 
1588: Bau des „Steinernen Hauses“ von Valentin Stumpf, heute "Stadt- und Wallfahrtsmuseum".
 
1589: Pfarrer Hoffius verfasst eine Werbeschrift für die Walldürn Wallfahrt. Sie wurde 1589 in Würzburg gedruckt.
 

1600

 
Ab 1600: Die Pilgerzahl nimmt zu. Sie kommen aus weiterer Entfernung (Würzburg, Neckarsulm, Aschaffenburg).
 
1615 bis 1625: Pfarrer Hoffius lässt einen zweiten tragbaren Blutaltar vor der Kirche aufschlagen, da der Pilgerstrom so groß ist und die Kirche nicht alle fassen kann.
 
1615: Es ist ein neuer prächtiger Blutaltar am alten Platz im Gespräch.
 
1618 bis 1638: Dreißigjähriger Krieg. Walldürn wird bis 1930 verschont, dann plündern die Schweden zweimal Walldürn.
 
1622 bis 1626: Blutaltaraufbau aus Alabaster wird durch den Walldürner Bildhauer Zacharias Juncker geschaffen. Der Blutaltar mit der Blutreliquie ist das Zentrum der Kirche und der Wallfahrt.
 
1626: Die Kirche wird an der Seite des Gnadenaltars mit einer neuen Blutkapelle erweitert. Der Würzburger Hans Heß ist Baumeister. Damit will man dem Altar einen entsprechend würdigen Raum geben bei wachsenden Pilgerzahlen. Am Eingangsportal des Blutaltars sind aus dieser Bauphase noch Elemente erhalten.
 
1624: Papst Urban VIII. würdigt die Walldürner Wallfahrt mit einem vollkommenen Ablass.
 
1630 und 1632: Schlimme Schwedenjahre mit Plünderungen der Kirche und Kontributionen. Das Blutkorporale kann gerettet werden. Kapuziner Egbert aus Koblenz verbirgt das Korporale lange Zeit unter seinem Habit und versteckt sich im Wald. Der Wallfahrtsbetrieb wird aufrechterhalten.
 
1630: Es wird ein neues Pfarrhaus gebaut von Pfarrer Hoffius Nachfolger Johannes Jung.
Von einer Jubiläumsfeier „300 Jahre Walldürner Blutwunder“ ist nichts bekannt. Pfarrer Hoffius ist gerade verstorben, die Schweden rücken näher. Es fehlt das Interesse, die Kraft und Ressourcen für eine Feier.
 
1651: Blutaltar wird von Zacharias Junker und dessen Sohn in der Kirche restauriert.
 
1653: Der Mainzer Kurfürst bewilligt die Errichtung eines Kapuzinerklosters auf dem Areal zwischen Kellerei und Kirche. Die Kapuziner sollen die Geistlichen am Ort in ihrer seelsorgerischen und Wallfahrtsarbeit unterstützen.
 
1653: Prozessionen kommen mit Pilgern erstmals aus Hammelburg und dem Saaletal.
 
1654: Weihe von drei Altären, die im Krieg offenbar entehrt worden waren.
 
1658: Grundsteinlegung und Entstehung des Kapuzinerklosters in Walldürn.
 
1664: Das Pfarrhaus wird zu dem heutigen stattlichen Bau vergrößert.
 
1674: Ausdehnung der Wallfahrtszeit auf zwei Wochen.
 
1675: Prozessionen vom Untermain (Seligenstadt) und Ostfranken (Mergentheim und Ochsenfurt) pilgern erstmals nach Walldürn.
 
1680 bis 1780: Diese Zeit gilt als absoluter Höhepunkt der Wallfahrt mit höchsten Besucherzahlen, stärkster Kultintensität mit Verankerung aller sozialen Schichten.
 
1683: Ein kostbarer Silberschrein für das Heiligblut-Korporale wird in Augsburg angefertigt. Vorher lag es gefaltet in einer Schatulle und wurde zur Wallfahrtszeit den Pilgern zur Verehrung gezeigt.
 
1683: Prozession aus dem Eichsfeld pilgert erstmals nach Walldürn.
 
1697: Der Erzbischof und Kurfürst von Mainz, Lothar Franz von Schönborn, lässt sich von seinem Neffen, dem Amorbacher Oberamtmann Johann Franz Sebastian von Ostein, zu einem Neubau der Walldürner Kirche begeistern.
 
1698 bis 1728: Bau der heutigen barocken Wallfahrtskirche durch Lothar Franz von Schönborn, Erzbischof und Kurfürst von Mainz, mit einem vergrößerten Chor, einem zweiten Turm (Südturm), einer Empore und Seitenkapellen. Das Deckengemälde zeigt eine italienische, die Seitenwände eine französische Kunst im Bérain-Stil. Baumeister sind: Lorenz Gaßner aus Amorbach; Stuckateur: Georg Hennicke aus Mainz, Malereien: Giovanni Francesco Marchini aus Como (Italien) und Josef Scheubel aus Bamberg. 
 
1698: Im Zuge des Kirchen Neubaus wird auch die sog. Alte Schule an der Nordseite der Kirche errichtet.
 

1700

 
1700: Keller Rudolf Moll und von Ostein schreiben dem Erzbischof, dass das Mauerwerk bereits auf 32 Fuß Höhe gewachsen ist.
1702: Es zeigt sich ein Mauerriss an einem der vorderen Pfeiler des südlichen Querschiffs. Auf den Rat des Sachverständigen Dientzenhofer werden beide Fenster rechts und links des Südportals zur besseren Stabilität zugemauert.
1713: Die Orgel wird von dem lutherischen Orgelbauer Christian Dauphin aus Kleinheubach erworben.
 
1722: Lothar Franz von Schönborn lässt das Große Gebet im Mainzer Sprengel organisieren. Die gedruckte Ordnung geht damals allen Pfarreien zu.
 
1723: Das Deckengemälde wird in zweijähriger Tätigkeit von dem Fresko-Spezialisten Giovanni Francesco Marchini aus Italien ausgeschmückt.
 
1728: Am 1. November wird die heutige Wallfahrtskirche durch Weihbischof Caspar Adolph Schnernauer von Mainz geweiht.  Die Weihe der Kirche ist ein gewaltiges religiöses Ereignis und wird für Gemeinde und Pilger mit einer Festwoche begangen. Es werden im Weihejahr 116 000 Kommunionen gespendet.
Die Wallfahrtszeit dauert zwei Wochen.
 
1729: Am 30. Januar verstirbt Bauherr Lothar Franz von Schönborn und erlebt das Jubiläum "400 Jahre Walldürner Blutwunder" 1730 nicht mehr.
 
1730: Im Jubiläumsjahr "400 Jahre Walldürner Blutwunder" werden  13 000 Kommunionen gespendet.
 
1775: Der Walldürner Pfarrer Johannes Sebastianus Severus legt für die Wallfahrtswochen eine Prozessionsordnung fest, die der Reihe nach, den Besuch der Prozessionen vorsieht.
 
18. Jahrhundert: Besucherströme beeinflussen das wirtschaftliche Leben Walldürns. Man stellt sich auf die Bedürfnisse der Pilger ein. Es gibt einen Wallfahrtsmarkt rund um die Kirche und in der Hauptstraße bis 1950, dann auf dem Schlossplatz. Es entsteht in Walldürn ein Wallfahrtsgewerbe mit der Herstellung von Kerzen, Devotionalien, Kunstblumen, Wallfahrtsgebäck. Es entwickelt sich eine besondere Berufsstruktur, die sich an den Bedürfnissen der Pilger orientiert: Gastwirte, Hafner, Schuh- und Hutmacher.
 
1784: Walldürn hat zu dieser Zeit 1481 Einwohner. Diese müssen an Fronleichnam 11500 Pilgern Quartier und Verpflegung bieten. Es entstehen Wallfahrtswirtschaften.
 

1800

 
1803: Im Zuge der Säkularisierung geht die Stadt in den Besitz des Fürstentums Leiningen über.
 
1806: Walldürn kommt zum Großherzogtum Baden.
 
1807: Abbruch des Ostturms (Storchennest).
 
1805–1853: Die Wallfahrt ist offiziell verboten.
 
1820: Vollendung der Alten Schule (heute Kindergarten).
 
1827: Walldürn wird zum Erzbistum Freiburg eingegliedert. Damit werden Pilger aus Baden und Schwaben in den Walldürner Kultbereich einbezogen.
 
1827: Abbruch des Nordturms am Miltenberger Tor.
 
1830: Das Kloster löst sich in der Zeit der Säkularisierung auf. Heute erinnert das Kruzifix, die Klosterstraße, der Klosterbrunnen sowie die Wohnanlage „Klosterhof“ an die ehemalige Einrichtung.
 
1830: Von einer Jubelwallfahrt „500 Jahre Blutwunder” wird nichts berichtet.
 
1844: Verkauf und Abbruch des Südturms (Buchener Tor).
 
1848: Revolutionäre Bewegungen; Auswanderungen nach Amerika.
 
1850: Volksmission.
 
1856: Gründung des Friedrich-Luisen-Hospitalfonds und des Krankenhauses.
 
1858: Eröffnung der Heimschule „St. Kilian“ im Erzbischöflichen Kinderheim.
 
1864: Die Wallfahrt wird ab Dreifaltigkeitssonntag eröffnet und auf drei Wochen ausgedehnt.
 
1866: Vorposten Gefecht in Walldürn. Die Cholera breitet sich aus.
 
1869 bis 1870: Erstes Vatikanisches Konzil mit dem Ziel die Autorität des Papstes und der Kirche zu stärken.
 
1869: Die Schiffswallfahrt wird beliebt.
 
1871: Fußprozessionen kommen aus dem Elsass.
 
1875: Der Friedhof wird an den Ortsausgang verlegt.
 
1883/89: Die Kirche wird renoviert.
 
1887/89: Eröffnung der Bahnlinie Seckach-Walldürn. Die Eisenbahn erschließt Walldürn und fördert den Pilgerstrom. Große Pilger-Sonderzüge aus der Pfalz, aus Franken (Würzburg), Baden (Freiburg), Schwaben (Stuttgart) und aus dem Elsass treffen in Walldürn ein. Viele halten aber an der traditionellen Fußwallfahrt fest.
 
1888: Eröffnung des Friedrich-Luisen-Hospitals.
 
1894: Aufbau und Inbetriebnahme der zentralen Wasserversorgung.
 
19. Jahrhundert: Der Andrang der Pilger aus den großen Städten lässt nach, dafür kommen neue dörfliche Prozessionen hinzu. Die Aufzeichnungen Walldürner Wundersammlungen im Druck lassen nach. Die Kritik der Aufklärung setzt sich durch. Überlieferter Wunderglaube und Wallfahrtswesen geraten in Misskredit. Es werden Verbote zur Wallfahrt erlassen. Es entwickelt sich ein weitläufiger Hausierhandel mit Wallfahrtswaren.
 

1900 

 
1901: Papst Leo XIII. gewährt Walldürn einen vollkommenen ewigen Ablass. Ein Aufschwung der Wallfahrt ist zu erkennen.
 
1902: Anbindung an das Telefonnetz.
 
1905: Kanalisierung der Hauptstraße.
 
1906: Eröffnung des St- Josef- Krankenhauses.
 
1912: Einweihung des neuen Volkschulgebäudes in der Keimstraße.
 
1925: Aufbau und Inbetriebnahme der Stromversorgung.
 
1928: Eröffnung der Jugendherberge.
 
1928/29: Der Kunsthistoriker Karl Lohmeyer erforscht die Baugeschichte der Wallfahrtskirche.
1930: Jubiläumswallfahrt „600 Jahre Blutwunder“. Es werden 36 000 Kommunionen gespendet. In den kommenden Jahren ist ein Besucherschwund der Pilger zu verzeichnen.
 
1931: Eröffnung des Freibads.
 
1938: Übernahme der Pfarr- und Wallfahrtsseelsorge durch die Augustiner-Patres. Erster Stadtpfarrer und erster Prior des Klosterkonvents ist Pater-Josef-Eckstein.
 
1939: Die aus Holz geschnitzte Rita-Gruppe wird am Josefs-Altar aufgestellt.
1944: Fliegerangriff in Walldürn.
 
1945: Ausdehnung der Wallfahrtszeit auf vier Wochen mit Beginn am Dreifaltigkeitssonntag.
 
1948: Die Wallfahrt erlebt einen neuen anhaltenden Aufschwung.
 
1949: Es werden fünf neue Glocken angeschafft und auf beide Kirchentürme verteilt: die Heiligblut-Glocke (3020 kg) und Georg-Glocke (1780 kg) hängen im Südturm, die Mutter-Gottes-Glocke (1290 kg), Augustinus-Glocke (885 kg) und Monika-Glocke (499 kg) hängen im Nordturm.
 
1949/1950: Der alte Friedhof um die Kirche wird zum Wallfahrtsplatz umgestaltet. In diesem Zusammenhang wird die Lourdes-Grotte auf den Cholera-Friedhof verlegt (sie stand vorher auf dem Areal des Spielplatzes des St. Georg-Kindergartens.)
 
1950: Der Wallfahrtsmarkt findet sich auf dem Schlossplatz bis 2019. Heute decken drei Geschäfte mit Wallfahrtsartikel den Bedarf der Pilger.
 
1951: Einweihung der Evangelischen Pfarrkirche.
 
1951: Das Glockengeläut wird mit einer sechsten Glocke, der Josef-Glocke, (346 kg) ergänzt und hängt im Nordturm.
 
1952: Das Pfarrheim wird gebaut. In der oberen Etage ist das Elfenbeinmuseum untergebracht.
 
1953/56: Volkskundler und Germanist Wolfgang Brückner arbeitet die Wallfahrtsgeschichte archivalisch auf.
 
1956: Neubau der Frankenlandschule.
 
1956: Die Pilger können über eine Treppe hinter den Altar gelangen und dort den Blutschrein berühren.
1958: Einzug der ersten Bundeswehrsoldaten in die Kaserne. Sie heißt seit 1964 Nibelungenkaserne.
 
Ende der 1950er Jahre: Die Kirche wird renoviert.
 
Februar 1962: Erhebung der Wallfahrtskirche zur "päpstlichen Basilika minor" durch Papst Johannes XXIII.
 
1962: Bau der Umgehungsstraße B 27.
 
1962 bis 1965: Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil beginnt ein neuzeitliches Welt- und Glaubensverständnis. Es gibt dem Gemeinschaftscharakter den Vorrang. Papst Johannes XXIII. prägt den Begriff = Aggionamento, d.h., die Kirche soll Probleme der Menschen in dieser Zeit aufgreifen. Sie soll sich öffnen und erneuern.
Die Wallfahrts-Attraktivität scheint ungebrochen mit hohen Besucherzahlen (80 000 bis 100 000). Überfüllte Kirchen mit Betenden um den Heiligblutaltar gehören zum Erscheinungsbild der Wallfahrt. 
 
1964: Grundsteinlegung der St. Marienkirche in Walldürn-Süd.
 
1965: Benediktion der St. Marienkirche.
 
1967: Die Wallfahrt steht jedes Jahr unter einem bestimmten Leitwort aus der Heiligen Schrift.
 
1968: Konsekration der St. Marienkirche.
 
1960er/70er Jahre: Die Besucherzahl wächst. Buswallfahrten bzw. Auto- und Familienwallfahrten bestimmen das Erscheinungsbild der Wallfahrt.
 
1971: Anschluss an das Netz der Bodensee-Wasserversorgung.
 
1972: Es gibt eine Frauenwallfahrt der Dekanate in der Region Odenwald-Tauber.
 
1972: Einweihung der Auerberg-Hauptschule.
 
1974: Bau der Umgehungsstraße B 47.
 
1977: Einweihung der Nibelungenhalle am Auerberg-Zentrum.
 
1978: Jubiläum "250 Jahre Wallfahrtskirche". Es wird mit einem Festprogramm begangen mit feierlichen Hoch- und Pilgerämtern, Predigten, geistlichen Konzerten und einem Festzug, der in 30 Gruppen Einblicke in Jahrhunderte lange Walldürner Kirchengeschichte gibt.
 
1980: Jubiläumsjahr "650 Jahre Blutwunder". Es steht unter dem Leitwort: "Christi Liebe ist stärker", das von dem 86. Deutschen Katholikentag in Berlin übernommen wird.
 
1987: Jubiläum "25 Jahre Basilika minor" mit einer Feier am 3. Wallfahrtssonntag, 28. Juni. Zuvor wurde der Wallfahrtsplatz restauriert und gepflastert. Der Freialtar erhält ein Altarzelt.
 
1998: Einführung zusätzlicher Wallfahrtstage.
 
 
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 [31] Website der Stadt und Kirchenarchiv. 
 
Texte und Bilder entstammen aus dem Heft "Heiligblutaltar von A-Z"  (Auflage 2026, Heftnr. 15)  aus der Reihe "Walldürner Museumsschriften"  des Heimat - und Museumsverein Walldürn e.V.